CHRONISCH GUT x Die Meenzer Onkoschwestern

Shownotes

Die Diagnose ist gestellt, die Therapie erklärt. Aber was passiert mit den Fragen und Ängsten, die danach kommen?

Natascha und Tatjana sind die Meenzer Onkoschwestern. Als onkologische Pflegefachpersonen an der Universitätsmedizin Mainz begleiten sie Menschen mit Krebs und deren Angehörige. In dieser Folge erzählen sie, was Patient:innen ihnen anvertrauen, warum manche Fragen erst beim zweiten oder dritten Gespräch auftauchen und wie aus einem Gespräch über Hunde plötzlich ein wichtiger Austausch über Beschwerden wird.

Wir sprechen über verständliche Aufklärung, die Hilflosigkeit von Angehörigen und darüber, wie gefährliche Heilversprechen dort ansetzen, wo Menschen sich allein gelassen fühlen. Außerdem geht es um Nähe, persönliche Grenzen und die Frage, welchen Platz Zeit und Zuwendung in unserem Gesundheitssystem haben.

Ein Gespräch über Pflege, das auch Menschen mit anderen chronischen Erkrankungen viel zu sagen hat.

Mehr von meinen Gästen hört Ihr in ihrem Podcast „Die Meenzer Onkoschwestern“.

Transkript anzeigen

00:00:03: Willkommen bei Kronisch Gut, dem Podcast über das Leben mit chronischen Krankheiten.

00:00:08: Mit Helene Anschütz.

00:00:10: Ihre Diagnose Morbus Bechtereff.

00:00:13: Euer warten inspirierende Geschichten, hilfreiche Tipps und motivierende Gespräche.

00:00:22: Ich bin heute

00:00:23: im Podcast und freue mich total, dass es auf diesen Weg geklappt hat.

00:00:27: Das letzte Mal haben wir uns live gesehen.

00:00:30: Das hatte ich ja gehofft zwischenzeitlich.

00:00:33: Für mich für euch so auch eine Variante, sonst hätte ich den Termin noch weiter nach hinten verschieben müssen.

00:00:38: Heute bei mir die Mensa Onko Schwestern und ein paar von euch haben wahrscheinlich unsere gemeinsame Aufnahme aus dem Sommer schon gehört.

00:00:46: Wir

00:00:47: saßen auch schon bei großer Hitze in diesem Sommer zusammen und haben eine Podcastfolge über euch aufgenommen.

00:00:52: Ich durfte in die heiligen Hallen der Uniklinik Mainz Und deswegen freue ich mich dass es jetzt eine Revanche gibt.

00:00:57: Hallo ihr beiden!

00:01:01: Ich würde euch einmal bitten, dass ihr euch nochmal kurz vorstellt.

00:01:05: Wer ihr seid was ihr mit den Onkelschwestern mit eurem Podcast wollt und wie es sozusagen zu dieser Idee gekommen ist einen Podcast zu machen?

00:01:13: Und the

00:01:13: stage is yours!

00:01:30: große und die mich jetzt auch zur Onkelschwester macht.

00:01:33: Das ist eine Fachweiterbildung, im Jahr Jahrzehnte bis zum Jahr zwanzig.

00:01:37: da hatten wir dann auch sozusagen unsere erste ersten Kontaktpunkte über zwei Jahre.

00:01:43: Unsere Kennlernzeit?

00:01:43: Ja!

00:01:45: Und ja, dann in den Jahren zwanziger war ich dann onkologische Pflegefachpersonen.

00:01:55: Eigentlich ein bisschen länger, aber bin ich freigestellte onkologische Pflegefachperson und für hier pflegevisitend durch unter anderem nach Schulung.

00:02:04: Und wir haben den Podcast.

00:02:06: ja

00:02:07: Ja mein Name ist Tatjana.

00:02:09: Ich bin wie die Natascha seit zwei tausendzehn an der Uni Mainz.

00:02:14: Unser gehütetes Geheimnis ist auch dass wir beide nicht aus Mainz sind.

00:02:23: Genau, ich bin aus dem Saarland.

00:02:24: Ich komme aus Berlin

00:02:26: und die

00:02:27: Stadt

00:02:29: ist ja nicht so weit.

00:02:33: Und wir haben beide die Fachweiterbildung gemacht.

00:02:35: auch ich bin seit zwei tausend zwanzig freigestellte onkologische Fachpflegekraft.

00:02:43: Jetzt muss ich kurz überlegen, zweieinhalb Jahre saßen wir in einer Praxisanleiterfortbildung und hatten quasi so ein Wiki Moment.

00:02:54: So eine Pliz-Idee, dass wir doch einen Podcast machen können.

00:02:57: Hey!

00:02:58: Ja also wir sind gut vernetzt in der Uni mit den anderen onkologischen Pflegekräften.

00:03:05: Ja wir tauschen uns viel aus und es kommen halt immer wieder auch die gleichen Themen auf, dass Patienten viel Beratungsbedarf haben.

00:03:12: Dass es da an Schulungen fehlt das da Unterstützung fehlt genau.

00:03:16: und das war so ja unser Moment wo wir gesagt haben wir machen ein Podcast um das ganze vielleicht so ein bisschen aufzufangen und hörbar zu machen.

00:03:26: also auch hörbar so wie jeder braucht ob's in Etappen ist Ob es im Ganzen ist, ob's ein Jahr nach der Erkrankung ist oder ob sie Angehörigen und Zugehörigen sind.

00:03:38: Also unser Podcast richtet sich nicht nur an Patientinnen sondern auch an Angehörtige, zugehörige, KollegInnen.

00:03:45: alle dies interessiert sagen wir immer gern.

00:03:49: Ich glaube das ist ja also ein ähnlicher Punkt wie bei mir auch gelaufen ist mit diesem Podcast dass man sozusagen eine Lücke im System sieht oder einen fehlenden Raum für etwas und man eigentlich weiß Bedarf gibt dafür, um dann sozusagen selbst das in die Hand zu nehmen.

00:04:06: Also so wie ich immer sage eine Freundin von mir hat ein Buch geschrieben weil sie sich genau dieses Buch gewünscht hat als sie eine Diarrhose bekommen hat und letztlich ist es genau dass... Ich habe damals als ich in Reha war gemerkt wie toll dieser Austausch mit Betroffenen ist und dann hab' ich versucht, weil ich sowieso gerne viel Podcast höre irgendwas zu finden was irgendwie in diese Richtung geht und habe festgestellt also das was ich da gefunden habe.

00:04:29: Später sind mir da noch ein paar andere Sachen begegnet, aber damals habe ich nichts Vergleichbares gefunden.

00:04:35: Und deswegen glaube ich dass das an eurer Stelle auch genau der richtige Weg ist sozusagen über den fehlenden Bedarf etwas aufzubauen.

00:04:45: Der Antrieb ist glaub ich ein richtiger und das hast du eben so gut gesagt es geht nicht nur um die Betroffene.

00:04:51: Ich glaube das ist was ganz oft gar nicht so groß geschrieben wird die Hilflosigkeit und auch die fehlenden Informationen für die Angehörigen.

00:05:02: Das ist, glaube ich, was ihr Sinn nicht wichtig ist.

00:05:04: Also da kriege ich wahnsinnig viel Zuschriften von Menschen, die sagen danke dass du das tust weil ich verstehe meine Frau jetzt besser.

00:05:14: Ich weiß jetzt was die eventuelle da gerade erlebt Und ich finde ja auch mal so dieses den menschen wirklich etwas an die Hand zu geben ne?

00:05:21: Das haben wir ja auch in unserem letzten Gespräch so gemacht, dass man so gesagt hat also Was sind wirklich hilfreiche Tipps und Tricks, die wir nicht nur den Betroffenen sondern aber auch vielleicht den Angehörigen geben können.

00:05:32: Und ich glaube dass solche Sachen wahnsinnig wichtig sind ist wahrscheinlich auch ein ähnliches Feedback bei euch oder?

00:05:38: Auf jeden Fall also man merkt schon das die Angehöhrigen sich ganz oft hilflos fühlen.

00:05:43: was kann ich denn tun in dem Moment weil der Mann oder die Frau im Bett liegt hat jetzt die Diagnose Krebs hängt vielleicht an der Chemo oder wird bestrahlt Ja oder ihm geht es nicht gut und dann ist so ja was kann ich denn tun.

00:05:57: Und genau das wollen wir natürlich auch mit auffangen.

00:06:00: also es geht schon auch um die Betroffenen aber wir versuchen schon in jeder Folge auch, heilen zu finden für die Angehörigen was man tun kann und was uns immer ganz wichtig ist mitzugeben dass gerade die An gehörigen die dadurch auch stark belastet sind selber auf sich achten sich eine auszeit auch versuchen zu nehmen.

00:06:20: wir wissen das ist nicht immer einfach.

00:06:22: aber wir Sag mal, wir weisen immer darauf hin dass man auch an sich selber denkt und mir geht es tatsächlich ganz oft so.

00:06:28: Dass ich

00:06:29: oft

00:06:30: Angehörige mehr begleite als die Patientinnen weil sie einfach wesentlich mehr Bedarf haben.

00:06:35: Die stellen die ganzen Fragen, die rufen öfters an, die schreiben E-Mails und das ist auch völlig okay dafür sind wir auch da.

00:06:43: Das ist glaube ich auch wieder sowas wo man sieht dass da auch im Innerhalb des Gesundheitssystems noch so ein paar Dinge fehlen.

00:06:52: Also ich sage auch mal, es gibt so Zwischenstellen die viel mehr besetzt werden müssten.

00:06:58: also ob das dann eben genau diese Beratung... Also es gibt ja den sozialen Dienst und so weiter in den meisten Krankenhäusern, das ist mir alles bekannt.

00:07:04: Das weiß ich euch jetzt auch nicht sagen, es gibts alles nicht und nur schlechtes System.

00:07:08: überhaupt nicht meinen Ansinn da jetzt irgendwo drauf zu hauen.

00:07:11: aber ich merke das immer in dieser rheumatologischen.

00:07:15: Es gibt in manchen Praxen die Rheumafach-Angestellte, die dann mit dir nach dem Behandlungsgespräch zum Beispiel Themen wie Sport und Ernährung bespricht.

00:07:24: Die meisten Praxens haben dafür aber keine Kapazität können sich das nicht leisten.

00:07:28: Diese Ausbildung ist tatsächlich auch keine so einfache Ausbildung zur Rheumefacher Angestellten.

00:07:33: und die Ausbildung Auch da ist es immer so eine Frage, wer kann sich sozusagen diese Stelle leisten?

00:07:41: Genauso wie der Diabetesberater.

00:07:42: Das ist ja auch irgendwie so ne Zwischenfunktion um das Behandlungsgespräch wieder besser zu machen.

00:07:49: und bei euch ist es wahrscheinlich ähnlich so, dass ihr auch noch mal eine andere Verknüpfung herstellt zwischen Patient- und dannbehandelndem Arzt.

00:07:59: Also die Verknüpfung zwischen Arzt, Pflegeteam, Patient... Angehörigen, anderen sozialen Diensten begleitenden Angeboten.

00:08:09: Also so breit fächert sich das.

00:08:11: und vor allen Dingen... Und das ist jetzt auch so das Ansinnen mit dem Podcast nochmal das nach außen zu transportieren.

00:08:17: Mainz ist jetzt nicht so eine Riesenstadt und viele kommen von außerhalb.

00:08:21: Das heißt sie haben einen langen Fahrt-Anweg und ich habe oft einfach mitbekommen.

00:08:25: es gibt begleittene Angebote der Uniklinik die finden Digitalstadt.

00:08:28: Die haben einen ziemlich guten Zulauf weil genau die Dosis an Informationen Wie ist bei jedem anders?

00:08:36: Und es gibt halt Pflegevisiten da, wo wir mit den Patienten sprechen.

00:08:41: Dann sind auch mal Angehörige da.

00:08:44: die werden aber dann von dem Betroffenen nicht immer erwähnt.

00:08:47: also wenn dann ja von wegen... Also ich komme klar Aber gucken Sie mal meine Frau oder Ich hab noch Kinder.

00:08:54: Es gibt aber auch andere Settings Wo's wirklich einfach hoch akut Da gibt es eine Therapie Change durch eine palliativen zukommen Begleitet man im Gespräch und fängt natürlich auch viele Emotionen ab.

00:09:07: Und die sind natürlich für den, der betroffen ist und vielleicht dann plötzlich palliativ ist noch mal anders wie die, die dann ja hinterbleiben.

00:09:15: also das ist schon aber da sind wir auch nicht alleine.

00:09:17: Also da haben wir eine sehr gute gutes Netzwerk hier und genau.

00:09:23: Und nochmal ganz kurz sozusagen zwei drei Schrittchen zurück Wie seid ihr denn dazu gekommen in diesen Fachbereich der Pflege?

00:09:32: Ja, da jetzt tätig zu sein.

00:09:34: Gab's das schon?

00:09:35: Wie klar okay ich möchte dass das machen.

00:09:37: oder wie seid ihr denn dahin gekommen?

00:09:40: also ich speziell arbeite seit dreizehn Jahren in der urologie auf der onkologischen station.

00:09:45: das heißt sich war da schon immer verankert hab mit den Patienten gearbeitet habe aber wie du es eben gesagt hast diese lücke bemerkt die ich füllen wollte.

00:09:56: Ich habe einfach gesagt, ich möchte die Patienten enger und besser begleiten!

00:10:01: Ich möchte einen Ansprechpartner für die ganzen Kolleginnen... ...für Schulungen das wirklich einer verantwortlich ist und ansprechpartners ist und das Ganze auch so ein bisschen

00:10:11: koordiniert."

00:10:12: und strukturiert.

00:10:13: Also ich hatte gar nicht so die Ansin, explizit in die Onkologie zu gehen.

00:10:17: Ich habe halt in der Neurischchirurgie gearbeitet da ist die Onkkologie auf jeden Fall mit drin also die Hörntumore und allen Spinalentumore etc.

00:10:25: auch bei Kindern.

00:10:27: aber ich wollte dann mal was Handfestes nochmal machen und raus aus der Komfortzone und das hat mich wirklich geprägt und hat mir gezeigt eigentlich durch die Fachweiterbildung, was es möglich und ja ich habe viel mit auszubildenden Feuer zu tun gehabt.

00:10:42: Also das ist mir auch in Anliegen auch eine gewisse Haltung gegenüber Patienten schon ganz früh mitzugeben weil die Patienten kriegen das mit da kommt der nächste Pfleger, da kommt ein nächster Praktikant Da ist dann wieder die fachweiter gebildete, da immer wieder aber auch so eine Haltung als respektvoll und irgendwie auch zuhörend und wahrnehme mit dem Patienten gegenüberzuhaben.

00:11:04: Da hat mir die Facharbeiterbildung auf jeden Fall sehr, sehr weit gebracht Und das spiegelt sich natürlich in meiner Arbeit wider Das merkt man einfach.

00:11:13: also fachlich Aber auch von der Haltung und von der Kommunikation ist sie einfach war es die beste Entscheidung, bereue ich kein Stück.

00:11:22: und ja am Ende haben wir natürlich auch den Podcast da entstehen lassen können.

00:11:25: Weil Projektarbeit spielt eine große Rolle in der Fachweiterbildung auch.

00:11:29: zumindest haben wir immer wieder sowas ausgestellt.

00:11:33: Ja war cool eigentlich ne?

00:11:34: Also dass das sozusagen dann darüber hinaus, dass es das dann gibt, dass ihr da noch so Anregungen bekommt und aus diesem ist dann in dem kreativen Gedanken die Idee entstanden ein Podcast zu machen.

00:11:45: Das ist ja eigentlich geil weil... wenn man sich das immer so vorstellt von außen.

00:11:50: Und ich bin ja jetzt, ich sag ja immer, ich komme als Arzttochter nah dran an den Mediziner und bin dann noch krank geworden!

00:11:57: Ich bin da aber keine Ärztin, auch keine Pflegekraft.

00:12:00: Und deswegen sage ich immer, als Laie davon Außen sich das fortzustellen, dass es dafür dann noch Raum gibt, sich ein Podcast auszudenken, den zu konzipieren, den auch durchzuziehen.

00:12:10: in dieser Regelmäßigkeit finde finde ich wahnsinnig beeindruckend, dass ihr das noch macht.

00:12:14: Dass ihr dafür Kapazitäten und Nerven habt.

00:12:16: Und könnte mir aber auch wieder vorstellen, dass es natürlich auch nochmal einen ganz neuen Blickwinkel auf eure Arbeit gibt oder?

00:12:25: Ja, auf jeden Fall!

00:12:26: Also man merkt schon... Wir merken wir jetzt über das Uni-Gelände laufen.

00:12:30: Wir werden schon öfters jetzt mal erkannt, dass Ihr seid doch die, die den Podcast machen was für uns wahnsinnisch schön ist.

00:12:38: Wir waren vor ein paar Wochen auf dem UnCT-Patiententag, hatten dort auch einen eigenen Stand.

00:12:43: Da sind auch viele Patientinnen aus anderen Fachbereichen gekommen.

00:12:46: Hab ich schon gehört?

00:12:47: Find ich gut!

00:12:48: Hat mir geholfen... Also genau dafür machen wir das natürlich auch.

00:12:53: Wie erlebt ihr das denn so mit den Patienten?

00:12:55: Wie häufig habt ihr das Gefühl dass diese Schnittstelle die ihr jetzt da fühlt eigentlich noch mehr benötigt wird?

00:13:02: Ich frag mich es jetzt gerade so wie ist es im Alltag also beim letzten mal habt ihr mir das ja auch schon erzählt etwas mehr Zeit habt oder ein bisschen näher mit den Patientinnen zusammenkommt.

00:13:11: Aber kann ich mir das so vorstellen, dass wirklich von Tag eins einer Behandlung bei euch seid ihr mit den Patienten irgendwie im Kontakt und die können sich dann auch freuen, dass ihr dann in der Regelmäßig kommt?

00:13:25: Oder ist das was wo man sagt ja wir haben einen Turnus von ich weiß nicht drei oder fünf Wochen, dass wir irgendjemanden besuchen?

00:13:31: also das ist jetzt was mich tatsächlich so ein bisschen interessiert.

00:13:34: wie läuft es in der Praxis dann tatsächlich ab auf der Station?

00:13:37: Also es kommt darauf an, wir sind ja in unterschiedlichen Departments und ich bin im Department I. Es bedeutet das ist seit Mai so... Ich bin theoretisch die freigestellte onkologische Pflegefachperson für verschiedene Fachbereiche also sehe ich tonusmäßig.. Ich habe jetzt tatsächlich Screening gerade ganz aktuell im September abgeschlossen und geschaut wo es bedarf.

00:14:01: Wir haben onkologistische Pflegefachpersone im Department i Die sind zum Beispiel in der Hemmatologie auch wirklich stark vertreten.

00:14:09: Aber so eine pflegevisite, eine strukturierte Pflegewisite ist ja schon sehr speziell und da bin ich quasi unterstützend dann da.

00:14:17: Ich komme konsoliarisch heißt Ärzte sind aufmerksam und merken hier ist eine hohe Belastung.

00:14:20: Da gibt es Aspekte die man diese zusammenkommt wo sagen A hier ist jemand der muss nochmal benötigt mehr Zuspruch oder mehr Begleitung Und ich habe aber auch feste Tage.

00:14:30: Also da muss ich mich natürlich gut verteilen, das sind viele Stationen und ich komme dann quasi auf drei Stationen einmal wöchentlich und bei Bedarf also der ergibt sich ja dann auch aus den Schlägevisiten und die anderen da sind Personen oder dass das Schwerpunkt so, dass es reichen würde, ich komm konsoliarisch oder für eine Personalschulung oder sowas Ja?

00:14:54: Das Spiel kommt dann auch noch mit dazu.

00:14:57: Jetzt ist es so, zum Beispiel in einem einen Bereich wo ich weiß das ist die Strahlentherapie und da weiß ich halt weil ich Freistellung für die ganzen anderen Stationen gearbeitet nur gearbeitet habe.

00:15:09: Es ist oft wichtig dass man schon sich direkt am Anfang in Kontakt zGrat bei den Erstaufnahmen.

00:15:15: Die haben vorher schon mit der Bestrahlung begonnen kommen aber für die Chemotherapie stationär Und da bin ich gerne schon auch das erste Mal dabei und gehe dann zu denen, wir tauschen uns über die Pflege aus.

00:15:27: Man lernt sich kennen und hinterlässt dann die Kontaktdaten und ja entweder nehmen Sie direkt Kontakt auf oder man sieht sie manchmal im Verlauf einfach nur dass sie einem zuwinken.

00:15:38: und die wissen aber ich bin da.

00:15:40: Und wenn ich dann aber mitkrieg bei einer Übergabe durch Kolleginnen hier in der Tasche A da sieht es mit der Haut wirklich schlimmer aus kannst du noch mal gucken dann stelle ich auch Konsole, wenn die Ernährung wir das so gar nicht hinkriegen.

00:15:52: oder die Patientin genau.

00:15:55: Was erlebt ihr denn also als Pflegekraft im Kontakt mit den Patienten was in ärztlichen Gesprächen manchmal keinen Platz findet?

00:16:02: Also gibt es da irgendwas wo ihr sagen würdet dass ist ein Ranking Thema x y passiert ganz häufig.

00:16:09: gibt's das?

00:16:11: Also mir begegnet tatsächlich die Angst ganz oft.

00:16:14: Das ist immer so'n sehr präsentes Thema.

00:16:18: Ich bei allen PatientInnen, das ist auch sehr unterschiedlich.

00:16:22: aber wie Natascha sagte ich versuche die Patienten vor der Chemotherapie zu sehen damit wir uns einmal kennengelernt haben und jeder schon einmal die Woche auch rein wenn sie stationär sind.

00:16:33: alles andere läuft mehr oder weniger auf Zurufe auf den anderen Stationen da gehe ich auch mal vorbei.

00:16:42: Und das ist schon so ein Thema, wenn man sich dann die Zeit nimmt und eine Bindung aufgebaut hat.

00:16:50: Das lässt nicht jeder Patient zu, das ist auch völlig okay.

00:16:56: Aber ja, dann kommt schon das Thema ganz oft, dass sie Angst haben vor der Therapie, Angst haben vorm Tod... der Krebs nicht geheilt wird oder auch vielleicht einfach Angst, dass die Frau zu Hause alleine nicht zurechtkommt in den drei Tagen wo er hier liegt.

00:17:10: Also das ist bei mir tatsächlich sehr prägnant dieses Thema.

00:17:14: Ja aber wir wollen es da manchmal auch andersrum angerufen sind sie sehr belastet und wenn der Anfahrtweg sehr hoch ist und man weiß okay Zuhause wird es schwierig nimmt die Klinik die auch für den ganzen Zeitraum stationär auf.

00:17:28: Das finde ich wunderbar und da bin ich natürlich direkt auch mal öfter mit dabei.

00:17:33: Okay, verstehe.

00:17:34: Man muss ja sagen im Verlauf der Therapien entwickeln sie halt diese Nebenwirkung und also in den Aufklärungen kriegen Sie alles medizinisch richtig erklärt.

00:17:43: aber Erklärungen verstehen und fühlen das ist was anderes und du kennst es bestimmt auch.

00:17:49: ich weiß nicht Hätte ich das vorher gewusst, wie schlimm das wird.

00:17:53: Heißt nicht dass sie es vorher nicht gesagt hätten aber dieses Gefühl puffern wir auch oft ab.

00:17:57: Das hört man ganz oft.

00:17:59: Hätte

00:17:59: sich das vorher so gewusst?

00:18:01: Man muss ja einfach dazu sagen die Ärzte sitzen mit den Patienten am Tisch.

00:18:07: Ich sage jetzt mal zwanzig Minuten klären auf über die OP über den ZVK was auch immer Dann gehen die wieder und die Patienten sind sich selbst überlassen.

00:18:17: So dann kommen wir vielleicht noch dazu Den nächsten Tag und dann heißt aber Schwester, was wird denn da jetzt morgen gemacht?

00:18:25: Und dann fangen wir quasi wieder an zu erklären.

00:18:27: Aber wie wir so gerne sagen, die, die dann mal Zeit haben und setzen uns an den Tisch und besprechen das ich habe auch immer ein Block und einen Stift.

00:18:35: dabei schreibt gerne alles für die Leute auf oder auch für mich wenn noch etwas geplant werden muss

00:18:42: Ja, und da gibt's auch keinen Standard.

00:18:44: Also ich wurde mal gefragt ja was schreibst?

00:18:45: Ich hab mir immer so für die Dokumentation unserer Pflegevisiten Textbausteine und dann dachte ich ja kann nicht machen aber ey nee das ist so different einfach du schreibest Und dass es ja so wie ich die Patientin mit mir sehe natürlich auch fachlich.

00:19:03: Aber ja so ist es sehr unterschiedlich und also wir sehen wahrscheinlich nicht alle als wir sehen nicht alle Das ist nicht möglich.

00:19:11: Aber da wusste für das Gefühl, glaube ich die Patienten, die vielleicht sonst so mit einem Riesenfrage zeichnen und so einen Päckchen so dadurch gehen alleine in Anführungsstrichen alleine.

00:19:22: Aber da können wir dann schon gut reinkommen und sehr viel unterstützen.

00:19:26: Und es wird bestimmt auch als große Unterstützung wahrgenommen oder wird schon gewertschätzt?

00:19:32: Ja also von den Patientinnen auf jeden Fall von den Angehörigen auch.

00:19:36: Ich meine, es gibt immer die ein oder die anderen, die sagen, ich habe kein Bedarf.

00:19:39: Die machen das mit sich selber aus.

00:19:41: dann ist das aber auch okay.

00:19:43: Man hinterlässt die Kontaktdaten, wir haben die Möglichkeit uns anzurufen zu schreiben und sind auch ausgehangen quasi auf den Stationen mit Nummern so dass... Auch im Vorbeigen kann man sie n'ata.

00:19:54: gibt's jemand die könnte ich kontaktieren wenn ich Hilfe bräuchte.

00:19:58: Viele kennen mein Gesicht.

00:19:59: ich hänge in einem Bereich da ziehen Sie sich immer direkt in der Umkleide.

00:20:04: Okay, also Plakatwerbung funktioniert.

00:20:11: Also doch noch.

00:20:14: Interessant!

00:20:15: Ich habe jetzt hier auch noch so eine Frage drin stehen.

00:20:18: die muss man fast schon nicht mehr stellen aber ich stelle sie jetzt trotzdem wie euch diese Nähe und das Vertrauen in diesem stressigen Klinikalltag gelingt?

00:20:26: Also gibt es da irgendwas wo ihr sagt also weil du jetzt gerade von den Textbausteinen als Leitfaden sozusagen gesprochen hast Jetzt habt ihr die ganze Zeit gesagt, es ist individuell.

00:20:37: Ich würde das ja auch unterschreiben mit meinen verschiedenen Beratungsstunden, die ich hier so mache dass ich in den ersten paar Minuten schon auch checke wer ist wer und wer braucht jetzt vielleicht was?

00:20:47: aber gibt's so Dinge wo ihr sagt Ja, das ist schon immer ein ganz guter Ansatz um Ehre und Vertrauen herzustellen?

00:20:55: Also für mich ganz klar Stuhl nehmen und neben dem Patient setzen also nicht im Türrahmen stehen und nicht am Bett stehen oder sich lässig an die Wand lehnen, wie das viele gerne machen.

00:21:06: Sondern auf Augenhöhe also dass es für mich immer Nummer eins ist.

00:21:11: Und dann erstmal wenn ich ins Zimmer komme, ich scanne mal die Umgebung.

00:21:15: Viele haben ja ein Bild dastehen oder eine Decke oder Stricken.

00:21:19: Dann versuche ich immer so als Türöffner ein bisschen darauf erst einmal einzugehen um so ein lockeres Gespräch anzufangen und ansonsten fragen wir glaube ich beide oft, ob sich was verändert hat.

00:21:32: Also einfach auch direkt ansprechen und dann abwarten, was passiert?

00:21:37: Genau also das haben wir halt auch mit den Jahren in der Facharbeit aber dann auch gelernt.

00:21:43: man legt ein Stück die Professionale steht natürlich wie ist wichtig.

00:21:48: Wir wissen was wir tun Aber man muss sich da schon persönlich öffnen.

00:21:53: Ich stelle mich da auch als Ich bin Schwester Natascha in der Regel schon, weil mein Nachname ist einfach furchtbar auszusprechen.

00:22:01: Und dann spürt man die Weibs genau das hinsetzen, dass sich jemand Zeitung sagt so ich bin jetzt hier und manchmal sage auch vielleicht jetzt gar nicht, vielleicht lernen wir uns erst mal kennen und wir gehen zu den Basics zurück und da ist ein Türöffner auf jeden Fall.

00:22:14: Ich hatte

00:22:14: also eine Geschichte, ich hatte einen Patient ja war ich glaube Mitte sechzig ungefähr Also wenn man ihn so sieht, hätte man ihn glaube ich als typischen Kriskram beschrieben.

00:22:24: Immer so ernstes Gesicht und auch nicht viel gesprochen.

00:22:27: Ich habe dann die Therapie so gemacht und hab halt schon auch gefragt ist alles in Ordnung brauchen sie?

00:22:32: war es immer?

00:22:33: nein nein nein.

00:22:34: Und ich glaub das war in der Mitte ungefähr von seinem Chemozyklos kam mich ins Zimmer und ich habe gerade gesehen auf seinem Handy er hat Hundebilder geguckt und dann habe ich gesagt ach haben Sie ein Hund?

00:22:46: Dann ist das so.

00:22:47: aus ihm rausgespült habe ich gesagt ja, ich hab auch zwei Hunde.

00:22:49: und dann kamen wir ins Gespräch.

00:22:51: Und da drüber kam dann plötzlich raus dass er irgendwie seit drei Tagen Verstopfung hat, dass er nicht mehr richtig essen kann.

00:22:57: also da hat es irgendwie einen anderen Türöffner gebraucht... ...und das war in dem Fall einfach die Gemeinsamkeit, dass wir beide Hunde haben.. ..und der kommt bis jetzt noch in den Nachbehandlungen immer vorbei und fragt wie's meinen Hunden geht.

00:23:13: Also ist auch so eine ganz besondere Bindung entstanden.

00:23:15: Ich glaube, da muss man so ein spezielles Auge einfach haben für Details um da andere Türöffner zu finden.

00:23:23: Ja das sind doch manchmal ganz schwierig.

00:23:25: die Patientinnen kommen mit ihren Päckchen und haben halt vielleicht schon Vorerkrankungen die sie vorher ihr Leben geprägt haben.

00:23:35: Die sind dann unglaublich strukturiert und wissen sehr genau Bescheid Und finden auch ganz schnell rein dieses Thema, also das ist auch noch mal ein anderes Level mit jemandem.

00:23:43: Ich meine du kennst dich sehr du bist Profi in deinem Bereich und dann kommt halt noch diese scheiß Krebserkrankung dazu und die wollen alles sehr genau wissen.

00:23:55: Die hinterfragen sehr viel!

00:23:56: Das kann für Menschen oder auch begleitende Fachkräfte auch abschreckend sein von wegen ah na toll die wissen alles besser aber die auch abzuholen ich finde... Das ist auch noch mal speziell, da muss man sich locker machen.

00:24:08: Da geht man in den Ausdurch, dann in die Diskussion und versucht sie aber trotzdem im Weg der begleitenden Therapie mitzunehmen.

00:24:15: Ich hatte jetzt eine, die war offen für Aromaflege und kann es sich gut aus.

00:24:21: Wir hatten wirklich tolle Sitzungen zusammen.

00:24:23: Die hat noch andere Patientinnen mit dazu geholt.

00:24:26: Und ich hab dir zwischendurch ... wir haben uns ständig gesehen!

00:24:29: Es war irgendwie so ein bisschen magic.

00:24:30: Vorgestern ist eigentlich schon fast fertig, ich hatte noch drei Mal jetzt und hier heute noch zweimal.

00:24:38: Also so intensiv ist es dann auch!

00:24:39: Und dann sieht man sich nochmal... Ich habe ihn nochmal ein Zettel mit, ich hab da noch ein paar Rezepte.

00:24:44: Ja also das muss ja nicht für jeden sein aber hier und so, das hat ihr schon auch angeholfen, ja?

00:24:50: Ja,

00:24:51: das stelle ich mir schön vor.

00:24:52: Also tatsächlich schön im Sinne von natürlich der Anlass ist kein guter und man würde sich natürlich wünschen dass in seinem Leben mit euch lieber keinen Kontakt hat, aber wenn dann lieber mit euch oder mit jemandem der das auch so tut.

00:25:08: Weil das ist ja schon was weil sie gerade gesagt habt also ich merke es natürlich in meiner ganzen Erkrankungsgeschichte schon sehr dass ich an vielen Stellen einfach sehr auf mich allein gestellt war.

00:25:19: und aber auch da ist wieder das Verrückte jetzt auch wieder Thema Arzttochter.

00:25:24: Ich bin natürlich auch so ein klassischer Arzt-Tochter, wo einfach ganz viele Dinge wie so als selbstverständlich genommen werden.

00:25:31: Dann hast du eine Überweisung gehst du da zum CT und zum MRT dann machst du dies noch als jenes und keiner von... Also ich habe das nie so krass hinterfragt.

00:25:39: Ich wusste schon immer den Unterschied zwischen CT und MRT aber Es war halt auch so, ja geht mein Zeit hin und genau dieses.

00:25:46: erst als ich sozusagen angefangen habe mich selber wirklich damit auseinanderzusetzen.

00:25:50: Habe ich auch gecheckt was ich in den Jahren davor auch versäumt

00:25:52: habe

00:25:54: weil man das so einfach so selbstverständlich hin nimmt weil man mit so vielen Dingen auch noch gar nicht zu kämpfen musste Und hab dann natürlich da auch mit meinem Vater drüber gesprochen dass das das hätte man ja auch schon mal früher machen können.

00:26:06: Ja, solange kein Bedarf war, war es ja nicht nötig.

00:26:09: Also wo man auch so denkt okay das ist schon auch eine spezielle Herangehensweise.

00:26:14: und ich finde jetzt zum Beispiel die Frage immer auch wie viel Information ist tatsächlich hilfreich?

00:26:23: Und wie viel ist aber auf?

00:26:24: also wie ihr das vorhin gesagt habt mit dem wenn ich das gewusst hätte vorher Ich glaube, der Mensch funktioniert übers Verdrängen und funktioniert darüber gewisse Dinge auch nicht.

00:26:35: Also vielleicht wirklich unterbewusst nicht komplett wissen zu wollen weil wenn man es wüsste das ist ja so wie wenn du irgendwie sagst Wenn ich wüsse wie furchtbar wehen und eine Geburt sind dann würde sich ja keiner darauf einlassen.

00:26:49: So ich meine ich habe beim zweiten Mal war es ein geplanter Kaiserschnitt deswegen So, ich wusste es wird jetzt nicht ganz so arg wie beim ersten Mal.

00:26:58: Auch ein Kaiserschritt.

00:26:58: aber da hab' ich's noch normal versucht und ich erinnere mich immer an meine Mutter die dann erzählt hat bei meiner Schwester die zweieinhalb Jahre später auf die Welt kam wurde sie in den Kreißsaal geschoben unter Venen und hat zu meinem Vater so im Wude im Bett so weitergeschoben und sagte so zu ihm Ich habe's mir überlegt

00:27:12: mach dos!

00:27:15: Geil.

00:27:16: Und das ist einfach genau dass...ich glaube Es ist an vielen Stellen auch wenn man noch so sehr aufgeklärt wird Man kann die Dimension nicht überreißen.

00:27:25: Und vielleicht ist es auch genau das, was hätte es dem der Patientin von den Personen, für die ihr jetzt gesprochen habt eben?

00:27:31: Was hättest du da gebracht?

00:27:32: Weil es wird ja trotzdem schlimm so sehr wie es wissen oder?

00:27:37: Ja, es ist halt auch so dass diese zu geflutet werden mit Informationen innerhalb von zwei Stunden.

00:27:43: also ich meine das Gehirn und das ist ja wissenschaftlich bewiesen kann das gar nicht alles aufnehmen.

00:27:49: Deswegen ist auch dieses, hätte ich das vorher gewusst.

00:27:52: Ja man hat es vielleicht alles schon gesagt aber man kann's gar nicht aufnehmen.

00:27:56: Es ist einfach menschlich dass die Schritte kommen und ich finde das immer einer der nächsten Punkte wenn eine Patientin mir das so sagt weil ich weiß dieser Punkt der kommt bei dem einen stärker oder nicht stärker aber den dann trotzdem nochmal dann diejenigen zu sein die ihn an der Hand packt und mit sieht und ich glaube natürlich aber gerade Die Medizinerinnen, die Ärztinnen sind natürlich hoch funktional und mit dem maximalkurrativen Ansatz an erster Stelle.

00:28:26: Das ist ja schon mal den Eid, den sie beschwören.

00:28:29: Und den haben wir als Pflegekräfte begleitend auch oder zumindest begleitet in der Nebenwirkung und dem.

00:28:36: das ist dann unser Fang für sich aber auch psychisch.

00:28:42: Ich

00:28:42: glaube, dass es eine ganz große Komponente, Patientinnen auch aus meiner Bubble vermissen, dass sozusagen die Auseinandersetzung mit zum Beispiel jetzt einer lebenslangen Diagnose wie jetzt Lupus-Räuma.

00:28:58: Ich habe da gerade vor kurzem wieder darüber gesprochen dieses Ranking innerhalb vom Krank sein wo ich immer sagen würde ja im Krebs ist lebensbedrohlich finde ich erst mal schlimmer als in Räumazenden die sagen aber ich bin ja irgendwann vielleicht in Remission und bin dann einfach komplett fit und normal wieder im Leben mit den klassischen Einschränkungen, die wir jetzt mittlerweile alle kennen, wo glücklicherweise auch mehr darüber gesprochen wird.

00:29:18: Dass sich Dinge einfach krass verändern, ob das ein Brainfog ist der immer bleibt, auch schon das Außerliche wie man sich verändert und dass man aber trotzdem fünf sechs Jahre nach dem ganzen Scheiße ich benutze das Wort jetzt einfach dafür weil es einfach scheiße ist.

00:29:33: Trotzdem wieder anders im Leben stehen kann als jemand Jetzt nicht wie ich, aber der wahnsinnig stark beeinträchtigt ist vom Rheuma.

00:29:43: Und es hat eine Krebspatientin Freundin zu mir mal gesagt, sie hat gesagt du hast denn damit immer zu tun und ich hatte das jetzt ein paar Jahre.

00:29:52: Ich glaube es ist ne sehr gesunde Gesicht von ihr die was sie da irgendwie für sich gefunden hat damit umzugehen.

00:30:01: Krebspatientinnen, das nicht so gelingt.

00:30:03: Aber ich verstehe trotzdem den Ansatz.

00:30:07: und da merke ich immer wieder bin in dieser Bubble hier oft in meinen Beratungsgesprächen wo ich auch mal sage Ich bin keine Therapeutin, keine Ärztin.

00:30:15: Ich bin jetzt deine Räumerfreundin mit der du ganz viel besprechen kannst und wo du Fragen stellen kannst.

00:30:20: Und das ist das was ich anbiete und dass es das man auch spürt genau das was ihr sagt über Ängste reden, über Sorgen reden.

00:30:28: Das habe ich nicht ganz verstanden.

00:30:30: wo ich dann auch sage okay gibt folgende Seiten da kannst du dich noch mal informieren weil ich kann auch zur Krankheitsbedingung natürlich nichts sagen.

00:30:37: es wäre fahrlässig und trotzdem auch immer so.

00:30:40: dieses Gefühl Es ist jetzt vor allem etwas emotionales mit dem wir zu tun haben Weil das körperliche steht manchmal wirklich nochmal auf einem anderen Blatt dieses sich mitteilen zu können, jemanden gegenüberzuhaben der das versteht.

00:30:56: Der da zuhört und dass ist etwas da fehlt es glaube ich in unserem System an ganz ganz vielen Stellen.

00:31:04: Ja das ist wirklich überall.

00:31:05: also Ich bin ja selbst Lübbel dem Betroffener Und war vor drei Monaten bei meinem Lymphologen die auch sehr rar gesetzt sind hier in der Umgebung.

00:31:16: Da hatte ich auch wieder so ein Erlebnis Man werden ja immer die Wehen geschallt, dann einmal alle halbe Jahr.

00:31:21: und dann lag ich da so.

00:31:22: Und er meinte ja, wie ist es so?

00:31:24: Ich so, ja wird halt schlimmer.

00:31:26: also man merkt das wird ausgeprägt, ich hab mehr Schmerzen.

00:31:31: Ahja hat er gesagt fertig!

00:31:32: Dann habe ich gemeint ja kann man damit der Entwässerung noch irgendwas... Kann ich mir irgendetwas zusätzlich machen?

00:31:39: weil meiner Meinung nach ich wusste auch nicht mehr weiter Brennnessyltee.

00:31:44: So damit war das Thema abgehakt.

00:31:46: Da hab' ich gesagt aber den trink ich doch schon Ah ja, dann.

00:31:49: Okay Gespräch beendet.

00:31:51: Dann bin ich da raus und konnte dann gucken wie ich zurechtkomme.

00:31:55: Also ich mein klar weiß nicht mittlerweile wo Anlaufstellen sind.

00:31:59: aber das ist auch so ein Thema.

00:32:01: also nicht die Flut an Informationen wie vielleicht bei uns oft sondern... Die Ebbe der Information kommt einfach gar nichts trotz Nachfrage.

00:32:11: Also man fühlt sich hilflos und alleine.

00:32:13: Ich bin raus und dachte so Ja okay!

00:32:15: Dann gucke ich jetzt wie ich zu Recht komme.

00:32:18: Und das bestätigt natürlich das, was wir jetzt immer mehr auch mit großer Sorge oder manchmal sogar schon mit Wut beobachten.

00:32:26: Dass die Menschen dann ins Netz abwandern und da leider sind wir nicht davor gefreit dass es da irgendwelche selbstanandem Healthcare Gesundheitsberater-Gurus Alternativen Krebskongressen, die Menschen sagen ja also wenn ihr eure Paprika ist werdet ihr auch nicht mehr krank sein und das ist ja das Problem.

00:32:47: Also ich meine da haben wir jetzt zwei Folgen zu aufgenommen.

00:32:50: Anfang dieser Staffel mit einer Mikrobiologin aus New York und eben mit einem Assistenzarzt der diese verschiedenen Medfluencer die da Schindluder betreiben und große Summen kassieren.

00:33:02: Jasper hat einen ganz guten im Move gefunden, die alle irgendwie so ein bisschen zu grillen.

00:33:08: Der hat ja in der Folge vorgeschlagen dass es sozusagen von Meta-Ebene eine Verifizierungsmöglichkeit geben muss damit wir eben uns nicht davon verleiten lassen nur weil da Doktor irgendwas steht das wir denken klar und er ist erstens natürlich Arzt weil wir wissen es gibt natürlich auch Doktor an diesen Kanärzten Das liegt schon ein bisschen ab und dann finde ich am Konsumenten das auch eventuell infrage zu stellen dass jemand Doktor der Biologie sein kann ohne Arzt zu sein.

00:33:34: Aber das für mich wäre, dass ja immer so ein Verifizierungsmerkmal und auch da die Ärztin, die jetzt gerade beim Kanzler gut Stimmung gemacht hat.

00:33:46: Da bin ich schon wieder so ein bisschen, dass ich hingucke und denke, oh, das kippt jetzt auch schon wieder in eine Ecke!

00:33:51: Es führt hier zu weit aber... Und ich denke dann immer, ich bin ja schon an manchen Stellen Level ab unterwegs.

00:33:58: Also ich habe mich ja schon mit ganz vielen Themen schon mal befasst und auch ich bin nicht davor gefeiert, dass ich plötzlich denke, oh der hab' ich doch eigentlich eine ganze lange Zeit ganz entspannt gefolgt!

00:34:08: Was ist da jetzt gerade schief gegangen?

00:34:10: Grundsätzlich kann man glaube ich an der Stelle um das abzukürzen sagen also es gibt ein Heilmittelwerbegesetz.

00:34:17: Ärzte dürfen für gewisse Therapieformen und Medikationen keine Werbung machen.

00:34:22: Ich glaube das ist das was wir alle irgendwie einmal wissen und gehört haben sollten.

00:34:26: Und das andere ist, wenn jemand einen Rabattcode für eine Therapie oder XY anbietet.

00:34:32: Einmal kurz überlegen was habe ich davon jetzt dieses Eisen über diesen Link zu klicken und dann zu kaufen?

00:34:38: Brauche ich Eisen tatsächlich weil niemand sagt supplementieren müssen muss?

00:34:42: aber man muss auch nicht vielleicht komplett darauf verzichten, wenn man einen Mangel hat sind immer wieder so Sachen.

00:34:47: Fühlt aber jetzt zu weit!

00:34:48: Aber genau da liegt ja das Problem begraben.

00:34:51: Wenn du nicht genug Informationen bekommst, wenn du das Gefühl hast sozusagen allein zu sein ist natürlich das Internet genau der richtige Ort um sich mit anderen zu vernetzen.

00:35:02: und das sage ich auch immer allen Sucht euch eure Community, sucht euch Menschen die das so formulieren wie ihr das gerne hört.

00:35:09: Weil es gibt Menschen, die haben's gerne.

00:35:10: lustiger und wieder ein bisschen betroffener und ein bisschen ernster ist ja auch immer das was ich erzählt bekomme.

00:35:16: Du machst zu viele Witze du nimmst deine Krankheit nicht ernst.

00:35:18: wo ich mir denke du kannst gerne zu jemand anderem gehen der den sepia filter und Ed Sheeran in seiner musikliste hat.

00:35:24: Ist kein Problem!

00:35:26: Man muss mich nicht folgen.

00:35:28: Und trotzdem ist die Gefahr sehr groß, dass man an die falsche Community gerät.

00:35:34: In der Verzweiflung und der Sehnsucht danach, das man mir zuhört und mir hilft... ...dass wir plötzlich Dr.

00:35:43: Spitz bat!

00:35:44: Er hat aber gar keinen Bart, was ich schade finde.

00:35:49: viel ideologische Schwachsinnsideen zum Thema Krebs und eine Riesen-Community.

00:35:54: Und dann guckst du, wer dem so folgt?

00:35:56: Dann denke ich hoch!

00:35:56: Wieso?

00:35:57: Und dann frage ich mich im nächsten Moment Folgen die um den Schwachssinn also um zu wissen was abgeht oder Folgen, weil die das vielleicht irgendwie gut finden.

00:36:04: Also nur wenn jemand folgt ist es nicht automatisch so dass man diese Ideologie teilt glaube ich.

00:36:09: Ich halte das anders.

00:36:10: Ich folge Menschen auf die ich Lust habe und möchte die Inhalte sehen aber... Das ist natürlich ein Riesenproblem, weil genau da ist große Sehnsucht nach Heilung, nach Austausch.

00:36:22: Nach Ideen und wenn die dann über was anderes plötzlich bestätigt werden kann das sehr gefährlich sein.

00:36:30: Ja ich wollte gerade sagen dass kann richtig gefährlich enden auch finanziell.

00:36:34: Ich hatte hier auch mal einen Patient der das vorher so ein bisschen alternativ versucht hat zu lösen mit dem Krebs.

00:36:43: Kein Witz, der hat einen eigenen Einkaufskorb voll mit Supplements und ich weiß nicht was er alles hatte.

00:36:49: Ich will auch gar nicht wissen was das gekostet hat.

00:36:51: aber er hat auch gesagt es hat ihn finanziell ruiniert dass er vorher einfach versucht hat weiss nicht wer es war auf irgendeinen Hatter gehört.

00:37:00: Er muss das alles kaufen er muss die und die Magneterapie machen Und dann verschwindet der Tumor.

00:37:06: So, und ich meine wir alle wissen wer erkrankt ist der braucht Hilfsmittel ob das jetzt Krebs ist Rheuma Lüppel dem Hashimoto was auch immer.

00:37:15: Das kostet alles und es kann dich finanziell einfach ruinieren.

00:37:20: und dann noch sowas.

00:37:21: dazu

00:37:22: dass es so eine Belastung gar keine Worte für.

00:37:26: ich finde es einfach so schlimm des Menschen daraus Profit schlagen ja ganz schlimm

00:37:31: Total.

00:37:31: Ja, aber das muss man sagen hat es ja schon gegeben bevor ist das Internet oder die Socials gab.

00:37:37: also da haben diese Menschen ihren Weg anders zu uns gefunden.

00:37:42: und wie gesagt ich bin da auch mittlerweile so ein bisschen gnädiger weil eine Zeitung habe ich auch gedacht so Herr Gott!

00:37:47: Also kann man nicht euer Ernst sein dass ihr das jetzt ernsthaft in Frage stellt?

00:37:50: Dass ihr das hier glaubt was der erzählt.

00:37:52: Aber ich komme immer mehr dahin Ihr habt vorhin die Angst beschrieben.

00:37:57: Die ist halt leider, leider ein schlimmer Motor und kein guter Begleiter.

00:38:01: Das wissen wir!

00:38:02: Und trotzdem ist es natürlich so dass wenn mir jetzt irgendjemand der freundlich mir zugewandt mir das Gefühl gibt ja Es könnte sein dass ich mit dieser und dieser und diese Therapie in fünf oder zehn Jahren geheilt bin Ich sage immer wieder es eine chronische Erkrankung da is Heilung eher ausgeschlossen und an der stelle des Klammeres ist ausgeschlossene

00:38:24: aber

00:38:26: Krankheiten wie die Neurodermitis, wo man so mittlerweile mit guten Therapieformen in eine Remission kommen kann.

00:38:33: Die sich nach Heilung anfühlt.

00:38:35: Das heißt trotzdem dass diese Erkrankung weiter im Körper ist aber sozusagen nicht diese Beeinträchtigung weiter mitbringt.

00:38:43: Und das kann auch bei dem Rheuma passieren, es kann auch sein dass ich in fünfzehn Jahren eine Therapie gibt für den Morbus-Beichter-Riff wo man sagen kann Es gibt so geringe Krankheitsaktivität und so gerenge Einschränkungen im Alltag Dass sich wie eine Heilung anfühlt.

00:38:56: Natürlich ist es so dass... Ich krieg dann da mal ne Benachrichtigung über irgendeine Studie.

00:39:00: Wir haben das jetzt wieder gesehen.

00:39:02: Thema Gebärmutterhalskrebs.

00:39:03: Diese Impfungen führen dazu Rückgang der Infektionen massiv zu sehen ist.

00:39:11: Es gibt immer mehr Hoffnung und wenn man da so ein bisschen zu viel Zeit mit verbringt, verstehe ich dass der Wunsch manchmal mehr ist als der klare Verstand Einmal so eine Rückseite von Subliments angucken, um wirklich mal zu verstehen was habe ich da eigentlich gerade eingenommen.

00:39:31: Weil ich benehm das ja auch sage ich auch immer hier Magnesium, Vitamin D, Omega-III, Eisen ist völlig klar, Vitamin E wird sogar wirklich vom Rheumatolog in verschrieben.

00:39:43: und trotzdem muss man sich dann immer wieder fragen... Kann das denn stimmen, dass ich mit ein bisschen Paprika essen und einem Kilo oder einem Einkaufskorb voller Supplements meinen Krebs in den Griff bekomme?

00:39:54: Wenn es so einfach wäre hätten wir bestimmt sehr viel weniger Krebstote in Deutschland.

00:39:59: Ja aber das kommt wahrscheinlich wie du sagst aus der Angst heraus.

00:40:02: die Verzweiflung mir bietet irgendwer oder irgendwas bietet mehr Heilung.

00:40:08: Das ist der Strohhalm nachdem ich klammerere.

00:40:11: Also auch verständlich

00:40:15: Für uns als Experten von außen völlig unvorstellbar.

00:40:20: Ja, also ich dachte immer, ich komme aus einem ganz guten Haushalt was das betrifft.

00:40:25: Meine Mutter hat sehr viel alternativ versucht damit ich nicht mit zuviel Cortison mein ganzes Leben vollgeballert wurde.

00:40:32: Ich habe ja mit zwei Jahren so schlimm Neurodamitis bekommen und ich weiß es sitzt bei mir auch ein bisschen auf was meine Kinder betriffen.

00:40:38: Meine Tochter hat die Neurodamitis leider auch geerbt.

00:40:41: Ich bin da etwas freizügiger, was das Cortison betrifft.

00:40:44: Weil natürlich die Präparate auch anders sind als vor thirty-fünf Jahren, muss man einfach sagen ist jetzt heute definitiv nicht glaube ich die Großzügigkeit oder keine Fahrlässigkeit.

00:40:53: aber natürlich muss man trotzdem darüber sprechen dass eine ganz gut ausgewogene Haltung zum Thema Medizin und was es sozusagen die Kraft der Natur gibt.

00:41:05: Ich fühle immer wieder diesen Fall mit dem Tigerbalsam an.

00:41:08: Es gibt keine evidenzbasierten Aussagen oder Studien für das Tiger-Balsam, weil da kein Lobby dahinter ist, weil es niemandem was gebracht hätte, da jetzt groß zu eine groß angelegte Studie zuzumachen.

00:41:19: Aber wenn meine fünfzehn-, sechzehnjährige Tochter Kopfschmerzen hat, sage ich dir, kannst du mal mit Tiger- Balsam versuchen?

00:41:24: Und wenn's nicht besser wird, gibts halt ein Evo-Profen!

00:41:27: So und das ist das wo es glaube ich immer wieder so ein bisschen um einen gesunden Menschenverstand geht.

00:41:31: wir müssen aber auch davon ausgehen dass es eben Menschen gibt, die haben sich mit solchen Thematiken noch nie auseinandergesetzt und die sollen da jetzt plötzlich eine Kompetenz, eine Gesundheitskompetenz an den Tag bringen.

00:41:45: Find ich viel verlangt!

00:41:47: Ja ist auch schwierig.

00:41:48: also ich meine bei uns jetzt in dem Setup gibts uns, ne?

00:41:51: Die klar sagen wir haben die, die und die Möglichkeit besprechen alles Also was halt passt,

00:41:57: ne?!

00:41:58: Wir machen beide Aromaflege Ich in der Orologie.

00:42:02: Ich sag's ganz offen, es ist oft schwierig.

00:42:04: Ist eher so die Anti-Haltung?

00:42:06: Was soll ich jetzt irgendwie mit Lavendelducht anfangen wenn sie sich aber drauf einlassen doch oft überrascht sind was das für eine Wirkung hat.

00:42:15: Das war mir letztens zugerufen Natascha da war ich im Büro und sie hat Schemo gebracht zum Patient von der Holzware Natacha.

00:42:22: Mach mal mal einen Riechei mit was man dann hatte.

00:42:25: So hat's irgendwas wollen.

00:42:26: Feverminz oder Fevermins gut!

00:42:28: Und dann bin ich da so reingerauscht.

00:42:30: Hatte der Patient wahrscheinlich ohne dass er es weiß... Beide Menzer-Onkelschwestern am Start und dann, ja.

00:42:36: Und dem war nämlich übel.

00:42:37: und dann dieses Riechei, das ist so ein Üei gefüllt mit Wiener zu die Watte.

00:42:42: Wienewatte?

00:42:43: Wienawatte!

00:42:44: Und da tröppelt man tatsächlich... Das ist so simpel.

00:42:47: aber halt dieses richtige Minzöl rein und ich... Ja wissenschaftlich gibst du wahrscheinlich, aber ich meine den Nerven des Rieches, es geht ja auch alles über einen neurologischen Weg und der fand das schon gut, er hat direkt geschnuppert, geschnuppert.

00:43:01: Ja, diese begleitenden Sachen, die wir dann auch den Männern ...

00:43:09: Sie hat mir zugehört.

00:43:10: Sie macht was für mich!

00:43:12: Sie nimmt sich die Zeit und das reicht tatsächlich oft schon um vielleicht die ein oder andere Nebenwirkung bisschen abzumildern.

00:43:20: Also da brauchst du nicht immer Tabletten oder eine Infusion Manchmal ist es einfach nur die Zeit.

00:43:26: Ja, ich meine es ist das was wir ja auch aus dem Alter kennen.

00:43:29: Es macht unglaublich viel aus wenn dir deine Mama irgendwie eine Hühnersuppe gekocht hat und die Wärmflasche oder dann das Coolpack auf die Stirn gelegt hat.

00:43:38: Und deswegen finde ich das so schön weil ihr außen im Bereich des erzählt in dem es ja wirklich um etwas geht.

00:43:43: Wir reden nicht von einem Klettergerüststurz Von einem fünfjährigen den der nach dreizig Minuten wieder vergessen hat Wenn's überhaupt drei Minuten waren So!

00:43:51: Wir reden über eine schwerwiegende tödliche Krankheit.

00:43:55: Trotzdem auch mit diesen Dingen behandelt werden kann, nicht in der Therapie sondern in den Begleiterscheinungen ist glaube ich immer wichtig noch einmal einzuordnen.

00:44:03: Auch wenn wir glaube ich bei jedem Zweifel gerade herhaben sind, der Vollständigkeit halber und das finde ich schon besonders schön auch innerhalb dieses Gesundheitssystems wo man ja oft auch das Gefühl hat... Es geht jetzt wirklich um Evidenz und Wirksamkeit, es wird verschrieben.

00:44:19: Dann hat der Patient das auch so zu tun, seine Medikation einzunehmen, damit umzugehen und zu funktionieren ein braver Patient zu sein oder ... Das ist ja auch so ein Thema mit dem ich mich immer wieder befasse, dass ich denke, jetzt war ich wieder so unvernünftig!

00:44:33: Und wenn ich das jetzt in irgendjemandem erzähle, dass mir das gegönnt habe und oh Gott, was mache ich denn dann

00:44:39: an?

00:44:42: Ja, ja.

00:44:45: Eben eben und da merkt man aber natürlich das ist dann sehr wohltuend wenn ihr von dem Riechei erzählt weil man das Gefühl hat es geht in den Moment um die Zuwendung.

00:44:55: ihr habt verstanden es geht diesen Patienten nicht gut.

00:44:57: der braucht irgendeinen kleinen Effekt der wahrscheinlich auch nicht für die nächsten drei Tage anhält sondern nur für die Nächsten.

00:45:04: ich weiß nicht wie lange das dann funktioniert vielleicht drei Stunden

00:45:07: Ach

00:45:10: so, ja das verstehe ich.

00:45:12: Ich meine das Gefühl, dass ihm nicht mehr übel ist genau.

00:45:16: Das hält so lange?

00:45:19: Ja so vier Wochen hält es locker.

00:45:21: Das macht die sehr gerne weil die Patientinnen, die einfach mit nach Hause nehmen können und haben das dabei passt in die Hosentasche kann überall benutzt werden.

00:45:30: Das

00:45:30: heißt wir kaufen jetzt diesen dürfen gar nicht so laut sagen.

00:45:33: Wir brauchen

00:45:35: auf jeden Fall diese.

00:45:36: Die Gäldmeier

00:45:39: sind angehalten, ihre Kinder zu füttern damit.

00:45:43: Aber die sind ja für sehr viele Dinge schon umfunktioniert worden ist auch wieder ein schöner Nachhaltigkeitsgedanke im Sinne von Recycling.

00:45:50: und wie auch immer wir haben dann immer so Rasseln daraus gemacht für die musikalische Früherziehung.

00:45:54: und so ich irgendwann gesehen habe dass diese diese Art von Schokolade bei meiner Tochter wahnsinnige Neurodomitis-Schübe ausgelöst hat Dann war das Thema vor uns erst mal erledigt.

00:46:03: Das kenne ich, meine beste Freundin.

00:46:04: Ich habe auch Neurodermittes und die sagt es auch wenn ich Ships also eskaliert meine Haut immer sehr.

00:46:10: Also es ist wirklich selten weil ich die Folgen ja kenne aber manchmal muss das dann doch sein.

00:46:17: Mit der habe ich sieben Jahre in einer WG gewohnt und die war auch, wie du sagst, immer so ein Deckung gegangen.

00:46:22: Wenn es dann losging mit dem Kratzenhör

00:46:24: auf, ja auf!

00:46:25: Ich lustigerweise komme mit diesem Geräusch ganz gut klar.

00:46:29: Also ich stehe natürlich daneben und denke immer so ob bitte jetzt hör auf zu kratzen?

00:46:32: Du weißt doch... Und ich hab gerade mit einer Utikaria-Patientin ein Video gedreht wo wir uns eben über diese verschiedenen Erkrankungen unterhalten haben.

00:46:44: neu Betroffene lernt bitte mit den Fingerknochen zu kratzen, wo ich gesagt habe, willst du mich verarschen?

00:46:51: Das hilft doch gar nicht!

00:46:53: Ich weiß das auch.

00:46:54: Meine Mutter hat mir früher den Schlafanzug nachts zugebunden damit ich mich nicht blutig kratze.

00:46:59: Das ist auch irgendwie krass wenn man sich das vorstellt.

00:47:01: Es hat natürlich aber einfach tatsächlich die Willkung dass du nicht die Fingernägel benutzen kannst.

00:47:05: Spoiler mit unechten Fingeringen kratzt es sich nicht mehr so schön.

00:47:09: Bei der Tischkante.

00:47:10: Ich hab irgendwann die Tischkante für mich entdeckt.

00:47:13: Sieht sehr komisch aus, aber das geht auch mit zugebundenen Schlafanzug.

00:47:19: Du siehst so

00:47:20: kleine Schlupflöcher?

00:47:22: Ja!

00:47:23: Jürg Reitz und Jürgs ist direkt auf

00:47:26: uns.

00:47:26: Also gesellschaftlich anerkannt.

00:47:30: Die Tatjana und ich sind in unserer Rolle natürlich wirklich... Und das wissen wir sehr, sehr zu schätzen haben wir da einen Alleinstellungsmerkmal bis jetzt.

00:47:39: Freistellung an der Uniklinik, die sind aber wirklich minimal.

00:47:42: Also in anderen Departments und deswegen unsere Kolleginnen und Kollegen, die am Bett arbeiten und tagtäglich mit den Patienten ja auch zu tun haben.

00:47:52: Ich glaube, die wünschen sich das oder ich wünsche es denen auch dass sie einfach mehr Zeit haben.

00:47:57: Das war zumindest bei mir so in der Zeit wo ich auch noch einfach im Stationsbetrieb tätig war Und die spüren das immer, dass du diese Zeit nicht hast.

00:48:08: Ich und Tatjana, wir wissen das sehr zu schätzen dass wir sie haben.

00:48:11: Und versuchen ihr natürlich dann zu verteilen so gut es geht in unserer stelle wo die pflegevisiten ein teil Natürlich ausmacht

00:48:19: und ja also ist glaube ich hinweis weil natürlich hat Es nichts damit zu tun das andere das dann nicht können dass Sie's nicht wollen.

00:48:26: Also das ist glaub ich jeder würde sich das natürlich eigentlich so wünschen

00:48:32: Freistellung.

00:48:33: Das muss du tragen, aber ich denke viele wünschen sich doch auch Zeit und vor allen Dingen viele Kolleginnen die dann auch einfach auch ihre vielleicht auch ihre chronischen Erkrankungen haben und dann auch so viel Wissen und ja professionell also weiß das meine Experten sind Und dass dann aber auch an die Patienten weitergeben können die Skills und das was hilft.

00:48:56: Also wenn ihr jetzt über den Juka redet Was gibt es da?

00:48:59: Was kann man machen?

00:49:00: davon profitieren die Patientinnen.

00:49:01: Das habe

00:49:03: ich mit einer Krebspatientin erlebt, die ich über Instagram kenne.

00:49:07: Die jetzt in Remission ist und erstaunlich gut geht.

00:49:12: Und die hat jetzt angefangen eine Ausbildung zur Pflegekraft zu machen weil auch die Station auf der sie war immer gesagt hat du hast so ein tolles offenes Wesen und du hast eine tolle Ansprache auch mit den anderen Betroffenen die mit ihr bei der Chemo saßen und wo sie gesagt hat möchte das jetzt nutzen.

00:49:28: Sie ist natürlich jetzt doch sehr angestrengt davon, das merkt man jetzt.

00:49:31: aber ich glaube dass der Weg eigentlich total toll ist weil sie nicht dann genau weiß worüber sie spricht was es eben immer noch dieser Community Gedanken mit dem ich ja auch immer noch agiere dass es einfach wahnsinnig hilfreich ist, jemanden zu haben der wirklich weiß wovon er das spricht.

00:49:47: Ja also wenn ich jetzt nicht weiter, weil ich weiß genau wo bei mir die Kolleginnen sind, wo ich sage, die könnte ich auf den verschiedensten Stationen kontaktieren.

00:49:55: Also

00:49:57: ja, das Netzwerk ist bei uns auch total ob das die Stomateratis oder die Seelsorge?

00:50:03: Das ist völlig wurscht welcher Bereich aber man braucht ein gutes und großes Netzwerk.

00:50:12: Aber was wäre denn noch so in der onkologischen Versorgung?

00:50:14: Was müsste sich dann noch ein bisschen verändern oder verbessern, damit vielleicht ein paar andere Pflegekräfte in diese Richtung kommen wie ihr.

00:50:24: Es gibt einen Traum und ich glaube also den hatten wir und auch unsere Fachweiterbildung waren so der erste Kurs damals in der Uniklinik mit dem Universität da oben und dann hieß immer hätten wir mal eigenes Oncolofachschlägezentrum Weil jeder seine Super Skills, die mitbringt Aromaflege, Yoga.

00:50:44: Also wirklich selbst betroffen chronisch krank unterschiedliche Typen, die viel anbieten und Patienten gut zu begleiten.

00:50:53: Oder?

00:50:53: Wer ist ein Onko?

00:50:54: Ja, so ganzheitlich zu begleiten.

00:50:56: Ich werde auch arbeiten!

00:50:58: Ja, also Helene das ist schon... wir spinnen schon immer rum, wir haben auch schon Skizzen von Räumlichkeiten gewalt.

00:51:04: Wir haben ja viele KollegInnen, die eine ist hat ne Oncoflash-Ausbildung ich mach Klangschale Natascha macht Yoga Also wirklich so'n ganzheitliches Konzept.

00:51:16: Es gibt buffet, gesundes ausgewogenes Essen.

00:51:20: Da machen wir eine Yoga-Stunde, die die Interlursmetikerinnen kriegen zwischendurch ihre Chemo und danach noch die Yoga-Sstunde also als Traum.

00:51:28: Also

00:51:30: letztlich wie so ein Reha-Zentrum aber halt in gutem

00:51:33: Anfang an, ne?

00:51:35: Wenn man das jetzt ganz deutlich wieder sieht von Anfang an... Und ich glaube es ist ein Gedanke der trickt sich auch bisschen die Höhere eben vom Anfang an zu begleiten Dann hintenraus sind es ja auch einfach weniger Nebenwirkungen.

00:51:48: Also wirtschaftlich gesehen ist das dann auch besser, kürzere Liegezeiten vielleicht auch weniger die stationär kommen müssen weil sie schon so ein Package haben mit natürlich auch dem die Autonomie dazu jeder ist halt anders zu respektieren Ach, das wäre so schön.

00:52:07: Ja und es ist halt wieder auch das wo man am Schluss sagen muss dass natürlich Prävention auch am Ende nach hinten raus wieder Geld spart.

00:52:13: also du hast es gerade richtig gesagt und das ist was da sind wir einfach noch nicht richtig angekommen innerhalb unseres Denkens in der Kreativität Gesundheit anders zu denken.

00:52:24: und das Also man merkt das jetzt ja mit ganz vielen als in meiner Generation wie viele Brustkrebs-PatientInnen, die ich in meinem Umfeld im Näherin und einem weiteren habe.

00:52:35: Die alle ueunachzig, sechsohnachzig geboren sind.

00:52:39: Irre!

00:52:39: So wo man einfach sagen kann ja ist es Chernobyl was ist es?

00:52:43: Sind das die ungesunde neunziger, achtziger gewesen, die uns geprägt haben?

00:52:46: Wir sind jetzt an so vielen Stellen so viel weiter uns über gewisse Themen bewusst zu sein eventuell äußerliche Einflüsse anders einzuordnen Und da merkt man einfach Jetzt Ich finde ja immer dieses Langevity-Thema nervt mich jetzt manchmal auch ein bisschen.

00:53:00: Aber ich mache dann immer meine Witze, muss ich jetzt nochmal drei Jahre länger leben und dafür gehe ich jetzt jeden Abend um neun ins Betten?

00:53:06: Ich weiß ja nicht!

00:53:08: Und ich sehe es immer eher so ein bisschen aus dieser eher vielleicht medizinischen oder anderen Perspektive als selbst betroffen von etwas dass das die Idee sich mit einem gesunden Lebensstil auseinanderzusetzen ja auch Prävention ist.

00:53:23: Wie geht es dir?

00:53:24: Bist du die Lärche oder bist du der andere Vogel, wie heißt

00:53:27: das?

00:53:28: Nach Degal.

00:53:29: Ja genau!

00:53:30: Weil du jetzt sagst immer am neuen Schlaten gehen.

00:53:32: Man muss sich kennen und man muss dem Rhythmus einfach nachgehen und dann passt man auch in Maßnahmen.

00:53:38: Ich war nie ein Freund ich esse jetzt nur noch...ich esse jetzt keine Butter mehr.

00:53:41: Ich habe gesagt es kommt ja immer aufs Maß drauf an Teil.

00:53:45: Und das finde ich, da sollte man sehen.

00:53:46: und wenn dann jemand ist du sagst es auch mal Tatjana manchmal schwer auszuhalten.

00:53:50: Jetzt machen sie doch mal das.

00:53:51: jetzt nehmen Sie noch mal den tipp doch mal an jetzt setzen die Machen Zeit nicht.

00:53:56: nein muss man aushalten dass atmen wir dann weg oder nur ein oder andere Schnittstelle und dann ja geht ihm geht ihr jenige seinen Weg wie er sich denn halt auch wählt.

00:54:06: also da ist man ja auch begrenzt.

00:54:07: also jetzt hier keiner mit dem oberfinger uns sagt hier du und So machen wir es.

00:54:11: Aber

00:54:12: das ist manchmal schon echt schwierig, da fällt mir jetzt auch wieder ein Patient ein.

00:54:16: Der hat also wirklich ... Da war ich kurz vorm Verzweifeln und der war auch schon immer sehr laut und sehr ablehnend und brauche er nicht.

00:54:24: Und der ganze Scheiß soll hier aufhören.

00:54:27: Also das war wirklich auch immer so.

00:54:29: ein Gespräch zwischen den Therapien?

00:54:31: Ja!

00:54:32: Und ich dachte so... Nee, da musste jetzt dran bleiben.

00:54:35: Hat mir irgendwie mein Gefühl gesagt und ich bin immer wieder rein und hab ihn immer wieder gefragt Er wollte nicht, ich bin wieder weg.

00:54:42: Den nächsten Tag wieder rein und irgendwann war eine Situation, da war er wirklich am Boden zerstört.

00:54:48: Und ich hab mich einfach nehmens Bett gesetzt... ...und nix gesagt!

00:54:53: Ich saß glaube ich eine halbe Stunde bis ja irgendwann kam so die Hand unter der Decke und legte sie so auf meine.

00:55:00: Das war so der Wendepunkt in unserer Geschichte.

00:55:04: Seit dem Punkt kam er auch immer und ist mir um den Hals gefallen auf Station ab.

00:55:08: dann war ich die Freundin Und ich kann jetzt ganz stolz sagen, er hat sein eigenes Buch geschrieben.

00:55:14: Also es gibt nur drei Exemplare da drüber über die ganze Therapiezeit, hat selber Bilder gemalt sich in den Situationen uns in den situationen und Ich habe gestern eins der drei exemplar

00:55:27: gekriegt.

00:55:28: ist das toll?

00:55:29: ich muss doch erst mal weinen.

00:55:31: deswegen wollte Ich fand so schön und dass auch der der uns für unsere Die zweite Folge des Gedichtes, die Diagnose Krebs geschrieben hat.

00:55:41: Wie schön!

00:55:42: Ach cool... Ja an dieser Stelle kommt der kurze Werbeblock also unbedingt die Menzer-Onkushwestern hören?

00:55:47: Dann könnt ihr auch das Gedicht hören!

00:55:52: Das war jetzt noch so.

00:55:52: eine Frage, die könnte sein dass sie jetzt ein bisschen zu weit führt aber die steht für mich jetzt hier im Raum weil du es gerade gesagt hast diese Nähe und diese Verbundenheit die ihr aufbaut, die führt natürlich Verbindungen, wo es bestimmt auch schwierig ist manchmal das Emotional von sich fernzuhalten oder?

00:56:12: Definitiv.

00:56:14: Also das ist nicht bei jedem Patienten so.

00:56:16: aber es gibt oft Situationen und dass es kommt auch wieder drauf an wie nah wird man ran gelassen oder wie nah lässt man das zu Da vielleicht auch voll genähen Patient Paul ist auch ein Beispiel.

00:56:30: den habe ich ganz eng begleitet und ganz lange bis jetzt haben wir noch E-Mail Kontakt.

00:56:36: Da konnte ich gar nicht, also das ist so passiert.

00:56:39: Das war aber auch okay bis zum gewissen Grad.

00:56:43: Auch bei den anderen PatientInnen mal mehr Mal weniger.

00:56:47: Ja, ich sag schon manchmal schreiben Sie mir doch mal wenn sie dann sie nehmen sich ja manchmal was vor Was mache ich danach?

00:56:52: Die Weine wollte auf eine Kreuzfahrt gehen.

00:56:54: Ich hätte mich echt gefühlt Jetzt haben wir mal noch ein Postkarte

00:56:56: geschrieben und

00:56:57: ich mein auch bitte oder irgendwie so.

00:56:59: Es bleiben dann so Fetzen hängen von so ganz besonderen wie der Jogginganzug Champagnerfarben, da habe ich das immer so oft an die denken oder bestimmte Sachen.

00:57:08: aber ja wer kommt denn dahin zurück wo es ihm einfach auch richtig dreckig ging?

00:57:13: also in meinem bereich das macht machen die wenigsten und die dies vielleicht sind.

00:57:19: da versucht man dann auch sensibel zu sein.

00:57:21: unter die kommt dann auch in den podcast und teilen dass wenn sie möchten aber da muss man vorsichtig sein.

00:57:29: Da wo so die verbindung entsteht das kannst du nicht steuern, das meint ich ja.

00:57:34: also du hast ja du gibst mit dieser arbeit auch du lässt dich mach sich auf vom herzen ist dann aber auch kein belastendes Gefühl.

00:57:42: Also muss ich jetzt für mich sprechen, sondern es ist das was wir teilen möchten, dass geht mir nah und... Dann kommt es dran auch drauf an in welcher Lebensphase du dich befindest.

00:57:51: Wir hatten das mit den Kindern also auch die Folgen ne?

00:57:55: Mit dem Kinder-Onko.

00:57:57: Das packt sich dann, das kannst du gar nicht steuern Und in meinem Fall werde ich nie vergessen Ich war noch in der Neurischirurgie, ich war noch gar nicht Oncofachkraft.

00:58:06: Aber da gab's dann den Fall wo ich wusste okay, das ist eine betroffene Mutter Oder die ist schwanger und hat einen Höhentumor, das geht dir eiskalt.

00:58:14: Fällt dir das den Rücken runter?

00:58:16: Und da sitzt du auch in Mustatmen und dann bist du auch nachmittags im Privatbereich noch nicht so ready für Sachen andere Sachen zu empfangen.

00:58:24: aber da muss man dann wirklich streng mit sich sein und was für sich tun... Was wir am Anfang hatten weißte Helene.

00:58:31: So dieses muss ich mich wieder aufmachen Und dann hast du deine Leute mit denen sprichst du, mit denen spricht auf keinen Fall darüber.

00:58:38: Weil du brauchst dann das jemanden der dir dann gut zuspricht und dich wieder so okay alles klar.

00:58:43: Ne reingepackt kann ich mit arbeiten ist in meinem Herzen is in meinem Kopf und da ist es ok ja sich dann wie die Kraftzahlen diese Kraftreserven.

00:58:51: also wir beide haben's auch Wir können drüber sprechen wir hören zu uns sagen oder wir sagen jetzt ist auch gut

00:58:56: genau das muss man halt auch sagen Ja egal um welche Themen das geht, da muss man auch sagen können ich mein Kopf ist jetzt auch gerade voll.

00:59:04: Jetzt nicht Natascha sagt immer so schön wir geben immer von uns selbst ein Stück an unsere Patienten und ich glaube dass macht man automatisch wenn man den Beruf arbeitet damit Menschen arbeiten.

00:59:16: ich meine du machst es ja auch du kriegst ja auch von vielen privaten gibt's ein stück von dir und ich finde Also für mich, aber das ist meine Definition davon.

00:59:25: Für mich gehört das dazu.

00:59:27: Wenn man mit Menschen arbeitet, muss man auch nicht.

00:59:30: Nicht dass Leute sich angesprochen fühlen, die nicht ein Stück von sich gegen Gottes will und dann kommt es halt doch des Gegenüber an.

00:59:38: Das waren sehr gute Schlussworte, würde ich sagen, für uns.

00:59:42: Ein Stück von uns geben wir sozusagen auch mit diesem Podcast mit hier von uns rein.

00:59:46: Aber daher kriegt man jetzt in der Folge viel wenn man drei Stücke kriegt.

00:59:50: Nicht schlecht, würde.

00:59:53: Ich bedanke mich sehr, dass ihr euch Zeit genommen habt.

00:59:55: Dass wir jetzt die Revanche hatten.

00:59:57: Es war wieder ein schönes Gespräch mit euch und deswegen sage ich es noch mal.

01:00:01: Die Mensa Onko-Schwestern einfach googeln.

01:00:03: Ihr findet den Podcast!

01:00:05: Und auch nochmal liebe Grüße an Marta, an dieser Stelle die ja für Social Media der Uni Mainz zuständig ist.

01:00:10: Die war ja auch schon bei mir im Podcast.

01:00:12: Grüße gehen an diese Stelle noch mal raus.

01:00:14: Sagt ich auch immer als gutes oder best practice Beispiel da auf Instagram auch mal rein.

01:00:19: Sliden sich das mal angucken sind nämlich auch schöne Formate.

01:00:22: so kann nämlich Gesundheitskommunikation auf funktionieren.

01:00:25: also das ist eine runde Sache dabei euch und ich bin wann wenig da Ich glaube Ende November und dann winke ich mal.

01:00:33: Vielleicht sehen wir uns, wenn nicht wieder...

01:00:35: Das Gefühl das war nicht das letzte Mal hier.

01:00:37: Nee, das glaub' ich auch!

01:00:38: Da bin ich ganz sicher.

01:00:39: Vom Herzen alles Gute für dich auch und wir sind sehr gespannt was da noch kommt und ich bitte informiere und wir schauen natürlich auf deinem Kanal.

01:00:47: So machen wir das gerne nach.

01:00:49: Vielen vielen Dank.

01:00:53: Das war die heutige Folge von Chronisch Gut, dem Podcast über chronische Krankheiten.

01:00:59: Alle weiteren Infos findet ihr in den Shownotes oder online zum Beispiel auf Instagram oder unserer Info-Website.

01:01:06: Bis zum nächsten Mal!

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